Lehmputz für nachhaltiges Bauen

Mehr als nur ein Trend ist heute nachhaltiges Bauen. Von entscheidender Bedeutung sind energiebewusste Strategien, nachhaltige Baukonzepte und natürliche Baumaterialien. Dies sorgt für eine echte Renaissance bei Lehmputz ‘ ein Baumaterial, dass seit tausenden von Jahren eingesetzt wird. 

Von Anbeginn der Menschheit wird Lehmputz als Baumaterial eingesetzt. Leichte Verfügbarkeit und die einfache Verarbeitung sind ‘ soweit man es heute beurteilen kann ‘ Gründe dafür. Weniger Bedeutung hatte damals wohl die Tatsache, dass Lehmputz darüber hinaus ein sehr angenehmes Raumklima im Haus mit sich bringt. Ausschließlich natürliche Baumaterialien sind auch heute noch Inhalt von Lehmputz. Enthalten sind Sand, Schluff und Ton ‘ mehr nicht.

Ton ist der wichtigste Bestandteil. An dämpfigen Tagen nimmt er die Feuchtigkeit auf und wenn die Raumluft zu trocken wird gibt er diese wieder ab. Auf diese Weise trägt der Ton im Lehmputz am stärksten zu einem angenehmen und erholsamen Raumklima bei.

Die notwendige Masse gibt dem Lehmputz der Sand, so dass er als Wärmespeicher fungieren kann. Bei starker Sonneneinstrahlung untertags auf die Wand wird die Wärmeenergie vom Lehmputz aufgenommen, die gleichmäßig und langsam am kühlen Abend wieder abgegeben wird. Auf diese Weise ist am Abend immer noch eine gemütliche Wärme im Raum, während untertags der Raum weniger überhitzt.

Für Kompaktheit des Lehmputzes sorgen feinste Sande, auch Schluff genannt. Ohne sie gäbe es keine so feste, widerstandfähige Oberfläche.

Die schnelle und einfache Verarbeitung von Lehmputz ist mit der Einführung des naturbo Lehmputz-Trockenbau-Systems ein Kinderspiel und die Trocknungszeiten wurden auf ein Minimum reduziert.

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